Radiästhetische Erkenntnisse der Vierbergewallfahrt

Johann Werzer

 


Uralt ist der Brauch und noch viel älter die Pfade, welche die
Vier Heiligen Berge verbinden. Welchen Zweck hat diese Wanderung? War es eine Grenzbegehung oder eine Wallfahrt zum Wohle der Gesundheit und der Fruchtbarkeit? Sind die Vierberge mit besonderen Erdkräften ausgestattet?

Erdstrahlen - gibt es sie überhaupt? Aus physikalischer Sicht nicht, denn man kann sie nicht objektiv und jederzeit messen.
Subjektiv gibt es aber gewisse Reizzonen, Heilige Orte und Plätze der Kraft, die manche Personen, oft auch viele Menschen wahrnehmen können.

Einige physikalische Begriffe zu diesem Thema. Wir kennen das elektrostatische Feld, das elektromagnetische Feld und das Gravitationsfeld.

Von der Strahlung wissen wir: es gibt


eine natürliche Strahlung,
eine extraterrestische Strahlung,
eine kosmische Strahlung,
eine korpuskulare Strahlung

und eine Hintergrundstrahlung.

 

Bindungskräfte werden zu bestimmten Bindungen benötigt: zur Ionenbindung, zur Metallbindung, zur Atombindung.


Außerdem gibt es die Van der Waalskräfte, aber auch Wasserstoffbrücken spielen dabei eine Rolle. Jedes bewegte Teilchen (Ladung) erzeugt in seiner Umgebung ein Magnetfeld. Hinweisen möchte ich aber auch noch auf den Elektrosmog, welchem heute alle Lebewesen ausgesetzt sind, erzeugt durch Rundfunk-, Fernseh-, Radar- und Satellitensender, um nur einige aufzuzählen.

Die möglicherweise schädlichen Strahlungseinflüsse, die überall vorhanden sind, deren Auswirkungen auf die Menschheit und auf die biologischen Systeme, sind viel zu wenig erforscht. Es gibt natürlich Forschungsstellen, welche die zulässigen Grenzwerte (z.B. zulässige Gewebserwärmung ...) festlegen.

 

 

Meine radiästhetischen Untersuchungen

 

Ich untersuchte zuerst viele Bildstöcke und Wegkreuze, die, wie ich feststellte, alle durch Gitternetze (Kraftlinien) miteinander verbunden waren. Danach kleinere und größere Kirchen, Kathedralen und Dome, weiters die Oktogone in Batalha und Ravenna und noch viele andere.

Die Kultplätze der Guanchen auf den Kanarischen Inseln faszinierten mich ebenfalls, die Ggantija Tempel (auf Gozo, Malta), gewaltige Megalithbauten, in denen der Inkubationsschlaf praktiziert wurde. Hierhin brachte man Menschen, um sie im Schlaf gesunden zu lassen, wie man aus den Steinbildern und Reliefs ersehen kann.

Andererseits untersuchte ich die Tempel von Tarxien und Hagar Qim, die als Stätten der Fruchtbarkeit galten, aber auch als Tempelanlagen, welche die Funktionen eines Observatoriums erfüllten.

Ich besuchte heilige Stätten der Christenheit wie Fatima und Lurdes. Am stärksten aber empfand ich das Grabmahl des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela. Alles Orte, an denen schon vielen Kranken geholfen worden war. Ich erwähne dies, weil sich zum Vierbergelauf Affinitäten ergeben.

Aus der Biologie wissen wir, wie Leben entsteht. Als erste Fähigkeit lernt ein Lebewesen zu fühlen, lange bevor sich die anderen Sinnesorgane entwickeln. Was kann der fühlige Mensch heute noch fühlen? Dieses Fühlen ist leider in den letzten Jahrhunderten beziehungsweise Jahrzehnten immer mehr verloren gegangen.

Natürlich fühlen wir noch Mentales, Wärme- und Kältestrahlung und jene Frequenzen, die wir als Licht bezeichnen. Außerdem können wir fühlen: Gitternetze (Kraftfelder), z.B. Hartmanngitter, Currygitter, Schneidergitter..., ebenso Verwerfungen, Thermobruchlinien, Wasseradern und Orte der Kraft.

Um dieses Fühlen sichtbar zu machen, verwendete man damals wie heute Hilfsmittel wie den Druidenstab oder den Jakobusstab. Millionen Menschen pilgerten auf den Jakobuswegen im Mittelalter nach Santiago de Compostela. Der Stab zeigte genau den richtigen Weg. Auch jetzt noch besitzt der Weg diese Reizzonen. Heute verwendet man auch Winkelruten, Lecher-Antennen und anderes. Mit dem Pendel kann man muten (Strahlung empfinden, entdecken). Der Mensch ist Sensor und Akteur zugleich.

 

Im menschlichen Körper finden wir drei wichtige Systeme:
das Hormonsystem, ein Feedbacksystem, welches alle wichtigen Körperfunktionen beherrscht, das Immunsystem, um den Gesamtorganismus zu schützen und das Zentralnervensystem mit dem Großhirn, welches ein digitales System ist und auch mentales Denken zuläßt. Alle Systeme sind durch Regelkreise vernetzt. Die kleinsten Bauteile aller Organismen dieser Systeme sind aber die spezifischen Körperzellen, die sehr spezielle Aufgaben erfüllen.

 

Der Mensch besteht hauptsächlich aus Wasser. Schauen wir uns ein Wassermolekül an: es besteht aus einem Sauerstoffatom und zwei Wasserstoffatomen, wobei diese einen Winkel von 105 Grad einschließen. Das Wassermolekül hat Dipol-Charakter und reagiert auf Strahlung. Das Wasserstoffproton hat einen Spin, nicht alle haben einen Spin. Bei Null Grad Kelvin wären alle Spins ausgerichtet, die Ordnung, damit die Information, wäre 100 %, die Entropie wäre Null. Mit zunehmender Erwärmung steigt die Entropie, die Information nimmt ab. Bei normaler Temperatur herrscht also schon eine große Unordnung.

Die Zellen benötigen Energie, die ihnen mit der Nahrung zugeführt wird. Der Transport in und aus der Zelle für kleine Moleküle ist energielos. Um die Lebensvorgänge aufrechtzuerhalten, braucht die Zelle Energie, dabei dient das ATP (Adenosintriphosphat) als Energieträger, welches leicht auf und abgebaut werden kann.

Dieses ATP entsteht durch Oxidation von Brennstoffmolekülen und läuft gegen die Entropie (Entropie = Verlust der Information = Unordnung). An Orten der Kraft kommt der Mensch in eine andere Bewußtseinsebene und gewinnt dadurch mehr innere Ordnung. Im Kristallgitter ist diese Ordnung noch vorhanden, sie geht aber durch Energiezufuhr (z.B. Wärme) verloren.

Kommt nun der Mensch in ein Kraftfeld, so wird eine gewisse Anzahl der Spins ausgerichtet, bei jedem Menschen verschieden viele; diese Energie des Eigendrehimpulses wird an die Zellen abgegeben. Über Blutbahnen und komplizierte Regelsysteme wird in erster Linie das Hormonsystem positiv beeinflußt, welches alle zum Leben notwendigen Vorgänge steuert.


Der Pilgerweg der Vierberger


Ich machte mich also auf und begann den
Vierbergepfad in Teilstücken mit der Winkelrute abzugehen. Jedoch mußte ich feststellen, daß der von mir gewählte (gefühlte) Weg teilweise ein anderer war, als der, wie er heute gegangen wird. Der Weg der Kraft wird gar nicht mehr genutzt. Daraufhin habe ich mich mit vielen älteren Wallfahrern unterhalten, von denen
sich jene, die früher beim Vierbergelauf mitgegangen waren, daran erinnern konnten, daß man damals eine andere Wegstrecke absolviert hatte.

Von der Kirche der Heiligen Maria von Magdala (Magdalensberg), welche auf einem uralten keltischen Kultplatz errichtet worden war und in welcher man unbedingt zuerst beten oder zumindestens verweilen sollte, damit sich die Kraft dieses Ortes auf den Pilger übertragen kann, führt der Weg bergab gegen Westen und man kommt direkt zur Kirche des Heiligen Michaels. Diese kleine Kirche, die ähnliche Reaktionen hervorruft wie der Megalithtempel von Ggantija auf Gozo, der dem Gesundschlaf diente, wird schon lange wegen einer bequemeren Abkürzung ausgelassen. Ältere Bewohner dieser Gegend wissen noch, daß früher viele kranke Menschen in der St. Michaelikirche Heilung gefunden hatten und dort vom körperlichen und seelischen Leid befreit wurden.

Von St. Michael führt der Weg zu einem Bildstock links der Landesstraße St. Veit - Klagenfurt. Links dieser Straße geht es zum Herzogstuhl und nach Überquerung der Landesstraße, der Schnellstraße, der Bahnlinie und der Glan nach Pörtschach am Berg zur Kirche des Heiligen Lambert, wo heute noch eine Messe gelesen wird.

Von dort aus beginnt der Aufstieg zum Ulrichsberg. Die Kirche des Heiligen Ulrichs, früher Kultstätte des Isis-Noreia-Kultes, weißt die typische Bodenbeschaffenheit aller alten, auf keltischem Kultboden errichteten Kirchen auf. Diese Kirchen teilen den Andachtsraum in Yang (männlich) und in Yin (weiblich). Eine merkwürdige Vertiefung hat ein besonders starkes Kraftfeld.

Nach dem Abstieg führt uns der Weg nach Zweikirchen. Beide Kirchen, die größere, dem Heiligen Johannes dem Täufer geweihte und die kleinere, dem Heiligen Stephanus geweihte Kirche, besitzen einen sehr positiven Standort.

Von Zweikirchen ging der alte Weg nach Haidach und von dort nach Tauchendorf. Weiters über Mauer direkt nach Wasai. Ein kleines Kirchlein, wiederum ein Platz der Kraft, an welchem man unbedingt verweilen oder beten sollte, bevor man sich zum steilen Anstieg auf den Veitsberg aufmacht. Dieser Pfad überquert zuerst die Straße Glantschach - Zwattendorf - Liembergbach, geht dann in Richtung Liemberg und
zweigt dann links in Richtung Alt-Liemberg ab. Danach geht man weiter auf den Veitsberg.

Dieser Weg über Wasai ist viel weniger anstrengend. Man hat nämlich das Gefühl man ist viel leichter. Es ist ein Gravitationsweg. Denn der Kraftort der Wasaier Kirche und der Reizzonenwechsel der Gitter im Pilgerschritt (plus auf minus, plus auf minus,..) erzeugen mehr ATP in den Körperzellen und senken so über die Nebenschilddrüse die Körpertemperatur geringfügig ab, wodurch mehr Energie für die Bewegung des Körpers frei wird.

Nach dem Läuten der Glocke am Veitsberg und einer kurzen Andacht geht der alte Weg über das Freundsamermoos nach Freundsam, wo ebenfalls ein uraltes kleines Kirchlein mit Yang und Yin steht.

Von Freundsam nach Sörg ist der Weg durch Bildstöcke markiert und führt nördlich von Gradenegg in Richtung Pflausach, danach in die Kirche von Sörg. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche des Heiligen Martin geht es weiter in Richtung Lorenziberg.

Gleich hinter Sörg biegt der Weg nach links ab, ebenfalls mit Bildstöcken markiert, führt weiter nach Reidenau, von dort nach Fachau und in Richtung Lorenziberg.

Als ich nun beim letzten Bildstock in Richtung Lorenziberg weiterging, zeigte meine Winkelrute keine Reaktion mehr. Was war los? Bis hierher hatte doch alles so wunderbar funktioniert. Ich ging zurück und versuchte wieder eine Reaktion zu bekommen. Ich mußte nun feststellen, daß die Reizzone nicht in Richtung Lorenziberg sondern Richtung Gauerstall verläuft.

Ich ging diesem Hinweis nach und bemerkte, daß sich die Wegstrecke nach einigen 100 Metern teilte. Der rechte Weg führte mich zu einer Quelle. Unmittelbar daneben befinden sich Mauerreste im Boden, vielleicht einer dieser kleinen Tempel der Frühzeit, nur wenige Quadratmeter groß. Dieser Punkt liegt etwas höher als die Lorenzibergkirche, die man von dieser Stelle aus aber in kurzer Zeit bequem erreichen kann.
Am Lorenziberg selbst konnte ich keine Kraftfelder oder Reizzonen muten, außer daß in der Kirche auf kleiner Fläche wieder das schon bekannte Yang und Yin feststellbar war.

Der linke Weg jedoch führte mich hinauf zum Gauerstall, auf ein kleines Plateau, wo früher vielleicht die Kelten ihre Fruchtbarkeitsriten vollzogen. Für mich ist das letzte Stück des Vierbergeweges, ab der Sörger Kirche, ein Fruchtbarkeitspfad. Durch die Aktivierung der Keimdrüsen kommt es zu einer erhöhten Hormonbildung von Androgen und Östrogen und damit zu einer Steigerung der Libido. Dies kann man durch Spannungsmessung an den Meßpunkten (linke Hand + Stirn) am Körper feststellen.

Allen zukünftigen Vierberglern wünsche ich Zufriedenheit, Fruchtbarkeit und Gesundheit.
Johann Werzer


Zum Nachdenken

Verbindet man die Diagonalen der Vierberge, so ergibt sich ein Kreuz.


Veitsberg - Magdalensberg 8.400 m
Gauerstall - Ulrichsberg 4.200 m

Verbinden wir die Vierberge, so erhalten wir ein Drachenviereck.

Veitsberg - Gauerstall 4.200 m
Veitsberg - Ulrichsberg 4.200 m
Magdalensberg - Gauerstall 5.200 m
Magdalensberg - Ulrichsberg 5.200 m


Nehmen wir den Standort der Göttin Isis Noreia in der Nähe von Hohenstein als Brennpunkt und die Vierberge als Punkte der Ellipse, so sehen wir den Jahresablauf der Erde um die Sonne. Steht man zur Zeit der Äquinoktien (Tagundnachtgleiche) am Gauerstall, so geht die Sonne am Magdalensberg auf, steht zu mittag am Ulrichsberg und geht am Veitsberg unter.